Seit einiger Zeit gibt es bei uns einen neuen Traum. Während der motorsportlichen Zeit vor diesem Blog nutzte ich einen billig gebraucht gekauften stark verbeulten Ducato als Transporter. Der wurde später noch zum Familientransporter umfunktioniert, bis er schliesslich nach dem einen oder anderen reparablen Getriebeproblem (leider) abgegeben wurde. Denn danach gab es unvernünftigerweise einen teureren gebrauchten Kleinbus, welcher sich im Laufe der Jahre als finanzielles Desaster herausstellte. Seither war das Thema Kleinbus bei uns so schmerzbehaftet, daß wir nurmehr betont zuverlässige vernünftige Standardautos (z.B. 2014er Honda Jazz) nutzten, um die Kosten drastisch zu senken bzw. wieder in den Griff zu bekommen. Bis hier hin ist das alles nicht besonders interessant oder spannend.
2021 hat der damals noch erheblich geförderte Kauf unseres E-Twingo das Thema Autofahren für mich total auf den Kopf gestellt. Dieses kleine E-Auto mit winzigem 22kWh Akku hat inzwischen 84.000km runter. Erst seit dem Twingo erwähne ich das Thema Auto überhaupt hier im Blog.
Ganz aktuell gibt es einen sehr cool designten elektrischen Kleinbus, der in punkto Qualität hoffen lässt. Dieses Fahrzeug ist erfreulicherweise einen kleinen Tick schmäler und kürzer als die übliche Kleinbus-Konkurrenz. Alles wurde neu konstruiert als reine Elektroplattform.
Visuell finde ich das Ding total gelungen: sehr funktional, dabei alles andere als konventionell oder langweilig. Es gibt nicht viele Autos am Markt, die ich wirklich haben möchte. Das hier ist eines davon. Wie eine solche Anschaffung allerdings gehen könnte, steht noch in den Sternen. Aus reiner Eigenleistung ist das bei uns nicht zu stemmen, so viel ist klar. Denn selbst wenn das Fahrzeug innerhalb der Konkurrenz tatsächlich relativ günstig ist, so ist der Anschaffungspreis absolut betrachtet immer noch das Doppelte dessen, was wir uns seriöserweise mittels Finanzierungskaufs leisten würden.
Am heutigen Tag gab es jedenfalls ganz kurzfristig eine „Erstbesichtigung“ durch die große Glasscheibe des Ausstellungsraumes eines Autohauses. Sobald ich dort zu normalen Geschäfts-Öffnungszeiten hin komme, reiche ich Fotos und einen echten Ersteindruck nach. Was man auf Youtube zu diesem Modell bisher findet, klingt alles sehr gut für mich.
Nutzungsweise
So wie wir den Twingo immer schon etwas ausserhalb des vom Hersteller angedachten Bereichs betreiben, nämlich keineswegs nur für Kurzstrecken oder den urbanen Bereich (genau wie mein CE 04 übrigens), würden wir auch die Nutzung dieses Vans nach oben dehnen. Das Fahrzeug käme nämlich zum Einsatz bei jährlichen Adria Familienurlauben, sowie für Städtetouren und speziell als Transporter für entfernte Fahrradtouren. Gemessen an Stromverbrauch und Akkukapazität ist dieser Bus kein Langstreckenfahrzeug. Anders als beim Twingo kann man indes mit Gleichstrom schnellladen. Das erfüllt meine Voraussetzungen für ein Familien-Urlaubsauto.
Plan
Ich möchte fürs erste ein sehr gut gemachtes Fahrvideo auf Youtube mit einem für mich perfekt nachvollziehbaren Nutzungsprofil dieses Fahrzeugs verlinken: https://youtu.be/0qW8HJGWW_Q?si=Mtjk6mRZzt1i53sZ
Ob wir diesen Traum für uns umsetzen können, ist im Moment nicht absehbar. Freude macht mir das Thema aber auch so bereits.
Update 31. Januar 2026
Heute konnten wir das Fahrzeug im Showroom besichtigen:







Uns gefällt das Auto. Einen Haken gibt es: Die Rückbank lässt sich weder ausbauen noch verschieben oder als ganzes wegklappen. Die asymmetrisch geteilte Rückbanklehne kann nach vorne geklappt werden. Dabei senkt sich immerhin die Sitzfläche etwas ab. Während die Vordersitze beim Kia ganz vorne platziert sind, was ich sehr gut finde, hat man die zweite Reihe dann mit weitem Abstand positioniert. Das sorgt für viel Komfort bei den Passagieren, aber leider blockt es den Laderaum. Man kann nicht ohne weiteres Fahrräder hineinrollen, sondern muß diese zerlegen oder irgendwie geschickt anordnen oder hinlegen. Man kann zudem unter der Sitzbank nicht durchladen. Zum Schlafen im Fahrzeug benötigt man eine Hilfskonstruktion unter Einbeziehung dieser Sitzbank. Dieses Problem löst man nicht einfach mit ein paar extra Polstern o.dgl..
Der Laderaum selbst liegt schön tief und ist transportermässig grosszügig. Mit ca 2150kg Leergewicht (inklusive einer 75kg Fahrperson) ist der PV5 als Elektro-Van nicht extrem schwer. Die Zuladung indes ist mager in Anbetracht von 2600kg zulässigem Gesamtgewicht. Für unsere eigenen Usecases stellt das glücklicherweise kein Problem dar.
Ein weiteres informatives Video vom Fahrzeug mit dem im Konfigurator bis dato nicht sichtbaren helleren Interieur („Color Paket“) wurde Anfang März hier veröffentlicht.
Seit Ende Februar steht fest: Der Kia PV5 kommt im Frühjahr/Sommer 2026 in die Garage. Wir freuen uns riesig darauf. Das Fahrzeug wird dann zusammen mit dem inzwischen viereinhalb Jahre alten E-Twingo (inzwischen 85.000km mit kleinem 22kWh Akku) vermehrt Blogthema werden.




























































































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