Tomtom Rider Navi, Smartphonehalterung, Lenkereinstellung beim NIU E-Roller

Der Lenker

Der Lenker des NIU NQI Rollers war ab Werk zu sehr zur Fahrerin bzw. zum Fahrer gedreht. Eine Verbesserung der Lenkerergonomie und etwas mehr Platz erzielt man durch Verdrehung nach vorne des Lenkers in der Lenkerklemmung. Dies erfordert, daß erstens die Rückspiegelarme nachjustiert werden, zweitens die vorderen Blinker passend hochgebogen werden müssen. Beides geht problemlos.
Schwieriger war das erstmalige Öffnen der vier Klemmschrauben, welche nicht nur den Lenker klemmen, sondern den gesamten Lenkeraufsatz samt Display auf dem Lenkrohr fixieren. Diese Schrauben waren derb angeknallt. Wahrscheinlich würde man die nie wieder aufkriegen, wenn man es nicht gleich im Neuzustand tut. Dazu braucht man einen passgenauen hochwertigen Inbusschlüssel, um die Köpfe nicht rund zu drehen. Der Lenker muß dann noch vorsichtig durch Hebeln von unten aus der Klemmung gelöst werden. Dann kann er verdreht und wieder gleichmässig geklemmt werden. Irgendeine fixe Arretiervorrichtung oder ein Fixierdorn existiert zum Glück nicht.

Navihalterung

Ein Navi am Fahrzeug ist meistens unverzichtbar. Am Elektroroller ist es insofern eine gute Idee, weil man u.U. spezielle optimierte Routen fahren möchte, um die Reichweite zu erhöhen. Da kommt es dann vielleicht auf 2 Kilometer mehr oder weniger, sowie auf die Höhenmeter an.
Der NIU hat im Beinbereich einen etwas fragwürdigen klappbaren Einkaufshaken. Diesen holt man durch Lösen der einzigen Schraube (im ausgeklappten Zustand) aus der Plastikverkleidung. Den Rahmen des Hakens verwendet man weiter, den Haken selbst entfernt man leicht durch Herausziehen des Achssplints. Dann setzt man den leeren Rahmen wieder ein, um das Loch in der Verkleidung zu verschließen und schraubt mit passender Schraube eine RAM Kugel statt der serienmäßigen Schraube ein. Die Bilder sagen eigentlich alles. Wenn es sein muß, kann man sein Einkaufsssackerl auch an der RAM Kugel statt dem labbrigen Klapphaken aufhängen.
Das Navi könnte man per USB Kabel aus der NIU Buchse sogar mit Strom versorgen (ungetestet). Das Nadelöhr ist aber die Fahrzeugreichweite, nicht der Naviakku. Insofern ist das verzichtbar.

Smartphonehalter Version 1

Inzwischen wurde zusätzlich unter Verwendung übriger Teile des Universal-Befestigungskits des bereits am Straßenrad verwendeten Montagesystems noch ein einfacher Smartphone-Lenkerhalter verbaut. Der E-Roller läuft vibrationsfrei, wird das Smartphone also hoffentlich nicht beschädigen. Bei trockenem Wetter ist das eine weitere jederzeit verfügbare schnelle Möglichkeit der Navigation. Das entsprechende Haltepad ist hinten auf der Schutzhülle des Smartphones aufgeklebt, so daß das Handy jederzeit am Straßenrad und nunmehr am Roller (mittels eines flachen Einschubadapters dieses Systems) eingeklinkt werden kann.

Smartphonehalter Version 2

Den unten gezeigten hübschen Alu Smartphonehalter (ebenfalls SP-Connect System) hatte ich vergünstigt bekommen. Er sollte eigentlich an der MT125 zum Einsatz kommen. Bei einer längeren Fahrt mit hohen Drehzahlen hatte ich mit der Hand mehrmals die Vibrationen an diesem Halter zu erfühlen versucht und war zur Einsicht gekommen, daß das Smartphone dem auf Dauer nicht gewachsen wäre, auch wenn die Plastikhülle des Smartphones sicher noch etwas dämpft. Das Risiko eines Vibrationsschadens ist uns zu groß. Deshalb wurde nun doch dieser edle Halter am E-Roller verwendet statt der oben gezeigten Lenkerschelle. Klarer Vorteil: das Smartphone liegt besser geschützt, weniger exponiert hinter dem kleinen Windschild. Hochformat geht in dem Fall bei mir nicht, weil die Smartphonehülle mit dem aufgeklebten Gegenstück eigentlich für Fahrradeinsatz passend gamacht ist. Wollte man hier am Roller auch Hochformat, so müsste man das Gegenstück im oberen Bereich das Smartphones befestigen, nicht im unteren. So bleibt nicht genug Platz zum Display.

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